Ko Chang – Aussteiger, Einsamkeit und süßer Duft…
Ko Chang, zu Deutsch „Elefanteninsel“, gibt es in Thailand gleich doppelt. Einmal das große Ko Chang im Herzen Thailands, nicht weit von Bangkok, und zum anderen das kleine, beinahe vergessene, vom Tourismus unerschlossene in der Andamanensee irgendwo zwischen Thailand und Myanmar gelegene. Will man es erreichen, hat man man immerhin zweimal täglich die Möglichkeit mit einem Longtailboat von Ranong aus rüberzuschippern, nachdem man dem Bootsführer stolze 200 Baht in die vom Salz gegerbte Hand gedrückt hat. Ist die Überfahrt heil überstanden begrüßt Ko Chang den wagemutigen Eroberer mit einsamen Buchten, rauen Felsen und einer ordentlichen Portion Urwald. Eine Mischung die zusammen mit der Abgelegenheit des Eilands den besonderen Charme dieses Ortes ausmacht. Motorisierte Fahrzeuge sucht man hier genauso vergebens wie Geldautomaten oder Einkaufsmöglichkeiten, die über das nötigste hinausgehen. Es gibt zwar einen MiniMart, der führt aber im Grunde außer Insektenspray und Schnaps nicht allzu viel. Immerhin, ist man mit beidem versorgt vermisst man weitergehenden Luxus nicht mehr allzusehr… :) Was Ko Chang dafür im Überfluss bietet ist Ruhe, Einsamkeit, Naturbelassenheit und eine paar Hände voll Aussteiger, die all das zu schätzen wissen. Die sind dann auch für den omnipräsenten süßen Duft verantwortlich – Polizei sucht man hier nämlich ebenfalls vergebens…




